REGENERATIONSBEDARF IM SPORT

 

Angesichts der hohen Trainings- und Wettkampfdichte im Leistungssport gewinnen Maßnahmen zur schnellen und optimalen Regeneration zunehmend an Bedeutung. Aber auch für den ambitionierten Freizeitsportler ist das Thema nicht unwichtig.

 

SPORTTUTOR informiert darüber,

•  was unter dem Regenerationsprinzip verstanden wird,

•  erklärt Begriffe, wie Ermüdung, Erholung, Superkompensation und

•  fasst die Ziele eines Regenerationsmanagements zusammen

 

 

 

Das Prinzip Regeneration – Warum ist Regeneration wichtig?

Training- oder Wettkampfbelastung und Regeneration hängen unmittelbar miteinander zusammen. Während des Trainings wird ein gezielter Trainingsreiz, z. B. Verbesserung der Grundlagenausdauer oder Muskelaufbau, gesetzt. Wichtig ist es zu wissen, dass die eigentliche Leistungsverbesserung, also z. B. die höhere maximale Sauerstoffaufnahme oder der größere Muskelquerschnitt, nicht während des Trainings passiert.

 

 

 

Die Anpassungsreaktion an den Trainingsreiz findet in der Erholung statt.

 

 

 

Hier liegt das Prinzip der Superkompensation zugrunde:

 

 

Das Ausgangsniveau beschreibt die aktuelle Leistungsfähigkeit. Während des Trainings oder Wettkampfs werden die beteiligten Organsysteme belastet und Ressourcen verbraucht. Durch die Beanspruchung kommt es zu einer Ermüdung.

 

Ermüdung = vorübergehende Verminderung der Leistungsfähigkeit nach sportlichen Belastungen

 

Nach der Belastung erholt sich der Körper, erreicht wieder das Ausgangsniveau und hat sich damit auf eine erneute Beanspruchung vorbereitet.

 

Erholung = Wiederherstellung der ursprünglichen psychischen / physischen Leistungsfähigkeit

 

Werden Training und Erholung optimal aufeinander abgestimmt, kommt es durch Anpassungsreaktionen im Organismus zu einer verbesserten Leistungsfähigkeit über das Ausgangsniveau hinaus, zur sogenannten Superkompensation.

 

 

 

Ziele einEs Regenerationsmanagements

Ein individuell auf den Sportler abgestimmtes Regenerationsmanagement verfolgt zwei Ziele:

 

•  das Ausmaß der Ermüdung festzustellen

•  die Erholung zu optimieren

 

 

Durch Regeneration kann man nicht, wie oft falsch vermutet, den Effekt des vorangegangenen Trainings in irgendeiner Art optimieren. Regenerationsmaßnahmen dienen dazu, schnellstmöglich ohne Ermüdung oder vor allem im Leistungssport mit möglichst wenig Restermüdung in die nächste Trainingseinheit oder den Wettkampf gehen zu können. Werden Regenerationsmaßnahmen vernachlässigt wird häufig mit hoher Restermüdung trainiert. Die Muskulatur ist dann beispielsweise nicht auf die nächste Belastung vorbereitet; der Trainingsreiz verpufft und der Leistungszuwachs bleibt aus. Von noch größerer Bedeutung ist, dass ein müder Muskel verletzungsanfälliger ist

 

Viel Spaß beim Regenerieren!

 

 

 

Euer SPORTTUTOR

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